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Ein Leben mit dem Colli

Seit ich neun war, gehörte der Collie an sich zu meinem Leben.
 
Der erste war eine Kurzhaar-Tricolor-Dame namens Tina. Sie begleitete uns 11 Jahre lang und wir mussten sie leider einschläfern lassen, da sie Brand im Euter hatte.
 
Danach wollten wir eigentlich keinen mehr. Zu stark war die Erinnerung an Tina.
 
Doch da kam uns der Zufall zu Hilfe.
 
Das Frauchen eines braunen Rüden ging in die Lehre und Niemand Ihrer Familie sah sich im Stande, den Collie zu versorgen. So zog Sasha bei uns ein. Ein sehr gelehriger Hund, der auf jedes Wort hörte und seine Familie mit samt den Kindern im Kinderwagen verteidigte. Die selbständigen Ausflüge an der Strasse gehörten aber auch dazu. Doch dann kam ein LKW-Fahrer, der wohl selbst keinen Hund hatte und hupte wegen des am Rande sitzenden Collies. Sasha erschrak, kam noch vor dem LKW über die eine Straßenhälfte und sah das Auto auf der anderen Seite zu spät. Er flog durch die Luft und landete tödlich am Rande…
 
Danach sollte eigentlich Schluss sein. Doch die Spielsachen der Hunde machten uns das Leben schwer. Selbst das Wegräumen half nichts.
 
 Es musste wieder ein Collie ins Haus!!!
 
So hörten wir von einer Züchterin in Dresden. Sie hatte Collies in tricolor und in blue-merle. Wir fuhren hin um sie uns anzusehen. Die Blue-merle-Babys waren in der Farbgestaltung neu für uns und sprachen uns damals nicht an.
 
Wir entschieden uns damals für „Sheila Blue Velvet of Cavalcanti „ - eine Tricolor-Dame.  Sie begleitete uns fartan 13 Jahre lang. Als auch sie gehen musste, brach es uns fast das Herz, aber der Abschied erinnerte uns voller Dankbarkeit an die schönen Jahre mit ihr.
 
Danach zog ich mit meiner Familie aus dem Haus meiner Eltern aus auf einen kleinen Bauernhof in der Nähe. Nach dem Einzug mit Kaninchen, Meerschweinchen, Hühnern und Katzen fehlte eigentlich immer irgendwas…
 
Auch diesmal sollte uns ein Zufall helfen herauszubekommen, was das war. Bei einem 3wöchigen Krankenhausaufenthalt lernte ich eine gehbehinderte Frau kennen. Sie musste umziehen und durfte ihre 3jährige Blue-merle- Dame Sally nicht mitnehmen. Als ich das hörte, wusste ich plötzlich, was mir die 6 Jahre auf dem Bauernhof gefehlt hatte… Wir trafen uns eines Tages auf dem Parkplatz des Krankenhauses und Sally warf sich an mich. So schlossen wir Freundschaft und der Umzug von Sally wurde besiegelt. So sehr ich damals mit den Blue-merle-Babys gehadert hatte, bezwang Sally mein Herz im Sturm.

Kathrin Sturm

 

4.7.09 10:38
 


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