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Hundebeschwerde

Muss stets an der Leine gehen.
Kann das wirklich nicht verstehen.
Hier ist doch ein schöner Rasen.
Im Gebüsch versteckt paar Hasen.
Alles ist verboten mir.
Bin doch schon ein armes Tier.

Ach, ich muss mal, will mich setzen.
Herrchen merkt es mit Entsetzen.
Zerrt wie wild an meiner Leine.
Schimpft und macht mir auch noch Beine.
Alles ist verboten mir.
Bin doch schon ein armes Tier.

Großer Baum, der riecht so fein.
Stell mich auf ne Pause ein.
Will ein wenig hier verweilen.
Muss mit Herrchen weiter eilen.
Alles ist verboten mir.
Bin doch schon ein armes Tier.

Habe Durst, seh’ eine Pfütze.
Doch auch die ist mir nichts nütze.
Darf nicht trinken. Herrchen zieht.
Weiß gar nicht, wie mir geschieht.
Alles ist verboten mir.
Bin doch schon ein armes Tier.

© C.W.

Christine Wolny

 

4.7.09 10:28


Hundeelend

Du warst mir dreizehn Jahre treu ergeben.
Ein Freund, der kaum von meiner Seite wich
und mit der Zeit mir im Charakter glich.
Wir teilten Hof und Haus und unser Leben.

Ganz plötzlich traf dich einer Krankheit Bürde.
Man sagte mir, ich habe keine Wahl.
Dein Hundedasein sei dir nur noch Qual.
Ich wünschte uns den Abschied voller Würde.

Du folgtest ohne Arg mir, selbst ins Grauen
und  harrtest ruhig aus in meinen Armen.
Ich spürte, wie der Herzschlag im noch warmen,

beseelten Körper so wie immer schlug.
Du ahntest nichts von Tod und von Betrug.
Dann schliefst du ein. Wie immer voll Vertrauen.

1.1.08 © Janna

Marianne Ney

 

4.7.09 10:26


Hundeerziehung

In Hundeschulen, deren viele
lernt der Hund, was Menschenwille
 Menschen brüllen aus voller Kehle
 Hundeschulenmachtbefehle
Dazu noch eine Trillerpfeife
 damit der Hund sehr schnell begreife
 sich wie ein Matscho zu benehmen
 sonst müsse sich sein Herrchen schämen
In Wirklichkeit wär er so gern
 doch nur der Freund für seinen Herrn
 will nur geliebt sein und gestreichelt
 weil ihm das besonders schmeichelt
 tauscht er gern, ohne Rabatt
 all seine Liebe die er hat
 und auch seine edle Treue
 auf dass der Mensch sich täglich freue
 lange lebt, und das gesund
 mit seinem Therapeuten Hund.
 

Walburga Lindl

 

 

4.7.09 10:24


Hundeleben 2

Es gibt so vieles was uns nicht passt,
uns regelrecht ist verhasst.
Meist werden wir an der Leine hinterher gezerrt,
man uns jegliches Vergnügen versperrt.
Wir haben wenig Zeit zum Schnuppern
oder Geschäfte zu verrichten.
Der Mensch hat es fast immer eilig
und wir müssen danach richten.
Zeit zum Spielen –
welches Vergnügen.
Auch das gönnt man uns meist nicht.
Der Mensch die Seele des Hundes bricht.
 
© Karin Obendorfer
4.7.09 10:21


Hundeleben

Mag nicht gerne Autofahren;
laufe lieber durch das Feld.
Springe über Stock und Stein;
so ist meine kleine Welt.

Viele Menschen müssen fahren;
gesund wär` es zu laufen.
Und ist dir mal der Weg zu weit,
dann solltest du verschnaufen.

Alles intensiv erleben,
verfolgen Reh- und Hasenspur.
Freude, Freiheit pures Leben,
das fndest du in der Natur.

 

Ilse Reese 03.05.2009

4.7.09 10:20


Hundespass

Komm, spielen wir das Stöckchenspiel.
Du wirfst es in den See.
Dann kannst du staunen, wie ich schnell
Ins kalte Wasser geh.

Das macht mir einen Riesenspaß.
Hab so viel Kraft und Schwung
Und wenn ich rauskomm, pitschenass.
Fühl ich mit gut und jung.

Dann schüttle ich mein kurzes Fell,
Das Wasser spritzt nur so.
Auch du bekommst davon was ab.
Komm, freu dich ebenso.

© C.W.
4.7.09 10:16


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